Bundesamt für Naturschutz

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Kommunikation und Akzeptanz


Aktuelles

  • Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) bietet mit seinem neuen Online-Portal „NatGesIS“ Erwachsenen und Kindern die Möglichkeit, sich umfassend über die Zusammenhänge von Naturschutz und Gesundheitsschutz zu informieren. Das Info-Portal „NatGesIS“ ist ab sofort unter  www.natgesis.bfn.de online.

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Zielgruppenorientierte Kommunikation

Kommunikation kann nur erfolgreich sein, wenn sie die Einstellungen und Motive der Menschen sowie unterschiedliche Lebensstile und Konsumgewohnheiten berücksichtigt. Dies betrifft sowohl die Inhalte als auch Sprache und Form der Kommunikation.

Eine wissenschaftliche Grundlage zur Generierung von Zielgruppen für die Naturschutzkommunikation bietet beispielsweise die Lebensstilforschung mit den
 Sinus-Milieus, die auch in der Nachhaltigkeitskommunikation angewendet werden. Soziale Milieus sind Gruppen von Menschen, die sich in ihrer Lebensauffassung, ihren Wertprioritäten, ihren Verhaltensweisen sowie ihren alltagsästhetischen Stilen und Präferenzen ähnlich sind.

In einer Reihe von F+E-Vorhaben hierzu wurde untersucht, welche Chancen für den Naturschutz gegeben sind, wenn sich dieser differenzierter mit seinen Zielgruppen befasst und seine Kommunikation verbessert. Die Ergebnisse wurden in der Schriftenreihe "Naturschutz und Biologische Vielfalt" publiziert:


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Naturschutz und Gesundheitsschutz

Naturschutz und Gesundheitsschutz sind für Kooperationen prädestiniert, denn beiden Handlungsfeldern ist der Ansatz einer ganzheitlichen Betrachtung des Mensch-Natur-Systems gemeinsam. BfN und BMU wollen diese Gemeinsamkeiten für künftige Kommunikationsstrategien verstärkt nutzen und führen hierzu Forschungsvorhaben und Tagungen durch. Die Erstellung des internetgestützten Informationssystems zu Naturschutz und Gesundheitsschutz ist abgeschlossen ( NatGesIS).
Einige Ergebnisse dieser Aktivitäten liegen als Veröffentlichung vor:


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Naturschutz in der ökonomischen Diskussion

In Zeiten wirtschaftlicher Stagnation und hoher Arbeitslosigkeit wird der Naturschutz oft als "Jobverhinderer" und "Wachstumsbremse" bezeichnet. Auch wenn Naturschutz nicht allein in Zahlen ausdrückbar ist und seine Zielsetzungen weit darüber hinausgehen, so gibt es dennoch vielfältige Beispiele, in denen Naturschutzmaßnahmen sozioökonomischen Mehrwert generieren und damit die Akzeptanz für Naturschutz in wirtschaftlich schwierigen Zeiten erhöhen
( Naturschutzökonomie). Eine vom Bundesamt für Naturschutz 2005 in Auftrag gegebene Studie hat entsprechende Argumente zusammengetragen.

In einer 2009 veröffentlichten Studie wurde biologische Vielfalt als Wirtschaftsfaktor betrachtet und in der Kerngröße des monetären Gegenwertes bemessen. Die Publikation der Ergebnisse dieser Kosten-Nutzen-Rechnung ist online abrufbar:

  • JESSEL, B., TSCHIMPKE, O. & WALSER, M. (2009):  Produktivkraft Natur. Hamburg (Hoffmann und Campe), 155 S.

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Naturschutz in der politischen Diskussion

Die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen in Deutschland haben sich in den vergangenen Jahren stark verändert. Die Spielräume staatlichen Handelns sind enger geworden und auch die Naturschutzverwaltungen in Deutschland stehen unter erheblichem Druck: Während die für den Naturschutzvollzug in Deutschland zuständigen Verwaltungen auf Landes-, Kreis- oder kommunaler Ebene immer neue Aufgaben übertragen bekommen, stagniert oder schrumpft zugleich die Personal- und Finanzausstattung dieser Behörden. Bei der Analyse dieser Entwicklungen ist festzustellen, dass die besonderen Bedingungen im föderalen Deutschland den Überblick über die Zuschnitte und die gewählten Organisationsformen der einzelnen Naturschutzverwaltungen erschweren.

Im Rahmen eines Forschungsvorhabens wurden die Konsequenzen sich verändernder gesellschaftlicher Rahmenbedingungen (Modernisierung der Verwaltung, Privatisierung, etc.) für den Naturschutz untersucht und in der Schriftenreihe des BfN publiziert.


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Handlungsstrategien

Erfolgreiches Handeln im Naturschutz setzt Kenntnisse über Erfolg versprechende Handlungsstrategien voraus. Insbesondere bei der Planung und Umsetzung von kooperativen Naturschutzprojekten können Checklisten und das Wissen über beispielhafte Erfolgsfaktoren hilfreich sein.

In einem Forschungsvorhaben hierzu wurde untersucht, wie die Akzeptanz von Schutzgebieten erhöht werden kann. Die Ergebnisse wurden in der BfN-Skriptenreihe veröffentlicht:

Das BfN hat zudem in seiner Schriftenreihe zwei weitere Publikationen zu erfolgreichen Handlungsstrategien im Naturschutz vorgelegt:


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Akzeptanz

Wattwanderung

Gesellschaftliche Akzeptanz von Konzepten, Instrumenten und Maßnahmen des Naturschutzes hängt in hohem Maße davon ab, wie diese in der Öffentlichkeit positioniert und kommuniziert werden. Alle Akteure des Naturschutzes aus Verwaltung, Verbänden und Wissenschaft sind heute dafür sensibilisiert, wie der Naturschutz in der Öffentlichkeit argumentiert und wahrgenommen wird.

Das Bundesamt für Naturschutz hat zum Themenfeld Kommunikation und Akzeptanz eine Reihe von Tagungen durchgeführt, deren Ergebnisse in zwei BfN-Skripten veröffentlicht sind:


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Mitmachaktionen/Wettbewerbe

Das BfN fördert im Rahmen der jährlichen Verbändeförderung zahlreiche Aktionen und Wettbewerbe, in denen sich Kinder, Jugendliche aber auch Erwachsene aktiv mit Naturschutzthemen beschäftigen und engagieren können.
Weitere Informationen zur Verbändeförderung finden sie  hier

Im Rahmen des Naturathlon 2006 wurde ein Handbuch erstellt, das Ideen für einen Spieleparcours zum Thema Naturschutz präsentiert und Anregungen für ihre Umsetzung gibt.


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Letzte Änderung: 02.11.2010

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