Bundesamt für Naturschutz

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Beraten - Wissenschaftliche Erkenntnisse für nachhaltige Entscheidungen


Bildautor: Marco Barnebeck /pixelio.de  Beraten - Der Klimawandel macht sich insbesondere in den hochalpinen Gebieten bemerkbar. Hier der Nationalpark Berchtesgaden.

Beraten

Wissenschaftliche Entscheidungsgrundlagen für Politik und Verwaltung bereitzustellen, ist eine der zentralen Aufgaben des Bundesamtes für Naturschutz. Dazu ist fundiertes Fachwissen über die komplexen Zusammenhänge im Haushalt der Natur und die Auswirkungen, die Eingriffe in die verschiedenen Ökosysteme auch langfristig nach sich ziehen, notwendig. Gleichzeitig sind umfassende Kenntnisse über Handlungsmöglichkeiten und Instrumente der Umsetzung sowie über gesellschaftliche und politische Bedürfnisse erforderlich, um das Fachwissen an geeigneter Stelle und in geeigneter Form einzuspeisen.

Besonders wichtig ist dabei der Blick in die Zukunft, denn immer wieder ergeben sich neue Fragestellungen und Herausforderungen, auf die es zeitnah und mit wissenschaftlich belastbaren Daten und Erkenntnissen zu reagieren gilt. Aktuelle Beispiele hierfür sind der Klimawandel, der nicht nur für den Menschen, sondern für viele Lebewesen, ja sogar ganze Landschaften große Probleme aufwirft, und die naturverträgliche Erschließung regenerativer Energien.

Das Bundesamt für Naturschutz liefert der Bundesregierung – und insbesondere dem Bundesumweltministerium – wissenschaftliche Entscheidungsgrundlagen, berät sie in allen Fragen des nationalen und internationalen Naturschutzes und identifiziert neue Felder, für die politischer Handlungsbedarf besteht. Es nimmt für den Naturschutz wichtige Aufgaben des Transfers wissenschaftlicher Erkenntnisse wahr, in dem diese für die praktische Anwendung aufbereitet und nutzbar gemacht werden. Neben der bundespolitischen Kompetenz versteht sich das Bundesamt für Naturschutz als enger Kooperationspartner der Länderfachbehörden. Dabei geht es auch darum, vom BfN entwickelte Konzepte und Methoden – zum Beispiel für die Landschaftsplanung, den Arten- oder Gebietsschutz – bundesweit einheitlich und damit vergleichbar umzusetzen.

Intensive Zusammenarbeit mit Naturschutzverbänden

Bildautorin: Kathrin Ammermann - Fotovoltaikanlagen

Auch beim Ausbau erneuerbarer Energien müssen negative Auswirkungen auf Naturhaushalt, Landschaftsbild und Biodiversität vermieden und positive Effekte genutzt und ausgebaut werden.
Bildautorin: Kathrin Ammermann

Die intensive Zusammenarbeit mit den Naturschutzverbänden ist für das BfN von besonderer Bedeutung. Zugleich pflegt das BfN den Kontakt zu Wirtschaft und zahlreichen Nutzerverbänden – beispielsweise aus Land- und Forstwirtschaft, Sport und Tourismus – mit dem Ziel, Kooperationen zur nachhaltigen Naturnutzung anzustoßen und weiter zu entwickeln. Darüber hinaus steht das BfN in ständigem fachlichen Austausch mit Universitäten und anderen Forschungseinrichtungen.


Blick auf die Erde aus dem All

Die Natur kennt keine Grenzen. Auch das BfN bringt sich deshalb heute mehr denn je in die internationale Zusammenarbeit ein.

International arbeitet das BfN in unterschiedlichen Wissenschaftsnetzwerken mit und unterstützt den Bund bei der Erfüllung von Verpflichtungen, die Deutschland im Zusammenhang mit Naturschutzabkommen eingegangen ist. Dies sind beispielsweise:

  • das „Übereinkommen über die biologische Vielfalt“
  • das Washingtoner Artenschutzübereinkommen „CITES“
  • das europäische Schutzgebietssystem „Natura 2000“
  • das Komitee „Der Mensch und die Biosphäre" (ein UNESCO-Programm zur nachhaltigen Nutzung der Biosphäre)

Wissenschaftliche Entscheidungsgrundlagen für Politik und Verwaltung

Blick in den deutschen Bundestag

Deutscher Bundestag
Bildautor: Thomas Karisch

Nahansicht Adler

Nationalparkarchiv Berchtesgaden

Luchs

Das BfN gibt in regelmäßigen Abständen die bundesweiten Roten Listen für gefährdete Tier- und Pflanzenarten (hier zum Beispiel der Luchs) sowie Biotoptypen heraus. Bildautor: H.-W. Grömping

Paddler auf dem Fluss

Die Integration des Naturschutzes in unser tägliches Leben muss auch die wichtigen Bereiche Sport und Freizeit einschließen. Bildautor: Michael Pütsch (BfN)

Letzte Änderung: 01.01.2010

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